No. 09 Das Hochstapler-Syndrom

Das Hochstapler-Syndrom – Impostor-Syndrom

Das Hochstapler-Syndrom, teilweise auch Impostor-Syndrom oder auch Betrüger-Phänomen genannt ist ein bekanntes Phänomen, wenn sich Personen (z.B. Führungskräfte) in Situationen wiederfinden und glauben bald „aufzufliegen“. Sie wissen nicht warum ihnen die Position oder Tätigkeit zugetraut wird und ob sie dieser gerecht werden. Sie haben das Gefühl, dort nicht hin zu gehören, es nicht zu verdienen. Menschen, die das Hochstapler-Syndrom haben finden sich häufig in Positionen wieder, in denen ihre Meinung gefragt ist während sie selbst zu wissen glauben, dass sie weit weg davon sind, alles zu wissen, adäquat zu beantworten und die richtigen Entscheidungen fällen zu können.

Selbstvertrauen?

Dies liegt nicht unbedingt am mangelnden Selbstvertrauen, sondern beispielsweise daran, dass vermutet wird man benötige eigentlich viel mehr Kompetenzen. Die Vorstellung von Personen die derartige Aufgaben zu bewältigen haben, war immer die von jemandem darin vollständig ausgebildeten. Jemand, der Erfahrung und Wissen hat und deshalb kompetent ist, die Position zu erfüllen. Imposter Syndrom bedeutet, zu entdecken dass man selbst in dieser Position ist, ohne jedoch zu entdecken dass man nicht perfekt sein muss um sie zu erfüllen.

FRAGE VON ROBIN AN MICH ZUR VORBEREITUNG DES PODCASTS: Interessant wäre für mich ob und wann du dich Mal so gefühlt hast. Und in welchen Situationen du dich da wiedergefunden hast.

SPANNENDE FRAGE. MEINE ANTWORT:

Nach TED-Vorträgen (www.ted.com ) von Simmons und Cannon-Brookes zum Impostore Syndrome habe ich mein Leben Revue passieren lassen und keine Spuren des Imposter-Syndroms oder des Ich-habe-es nicht-verdient-erfolgreich-zu-sein-Syndroms gefunden. Ich habe keine positive Diskriminierung (affirmative action) als Kind einer Bergarbeiterfamilie (50er-60er-Jahre) erfahren, die nach Simmons eher bei coloured people zum Imposter Syndrom führen können oder bei erfolgreichen Frauen: mit „[…] einem Artikel von Pauline R. Clance und Suzanne A. Imes eingeführt. Sie beobachteten, dass viele sehr erfolgreiche Frauen glauben, dass sie nicht besonders intelligent wären und ihre Leistungen von anderen überschätzt würden.“ [Wikipedia zu Hochstapler Syndrom].

Ich hatte immer die Überzeugung, dass ich jeden Schritt meiner Leistung/ Persönlichkeit zu verdanken hatte, von der Volksschule in einer Arbeitersiedlung zur Realschule, in der  Arbeiterkinder die Ausnahme waren, aufs Gymnasium, zum Studium in Chemie und Physik etc. und nach 12 Jahren in der Forschungsleitung eines Konzerns. Vielleicht lag es daran, dass ich mir nichts mehr beweisen musste. Jeder Schritt in meiner Karriere war ein unerwarteter Erfolg.

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